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ASKU-PRESSE – Verlag feiner Hör+Buch-Editionen
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10 Karlheinz Deschner:
Für einen Bissen Fleisch
Das schwärzeste aller Verbrechen

Mit einem Nachwort von Nelly Moia
»Da die Krone der Schöpfung der Mensch, die Krone des Menschen der Pfaffe ist, läßt sich von ihm für das Tier am wenigsten erhoffen. Auch befiehlt, auf der ersten Bibelseite, Gott selber seinen Ebenbildern, zu »herrschen über die Fische im Meer und die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und alle Tiere des Felds«. Um gleich abermals zu heischen: »... und machet sie euch untertan und herrschet ...« Und dann noch einmal: »Furcht und Schrecken vor euch über alle Tiere ... in eure Hände seien sie gegeben. Alles, was sich regt und lebt, sei eure Speise« – zwar ein »Kulturbefehl« angeblich, »ein Imperativ der Freude und Fröhlichkeit«, tatsächlich das umfassendste Unterjochungs- und Todesverdikt der Geschichte, infernalischer Auftakt der Deformierung eines Sterns zum Schlachthaus.«

2. Auflage • 88 Seiten • Pappband
EUR 18,00 [D]
SFR 32,40 (unverbindliche Preisempfehlung)
Alle Preise inkl. MwSt.
ISBN 978-3-930994-10-6


Karlheinz Deschner im Internet: www.deschner.info


Aus DIESSEITS Nr. 53 4. Quartal 2000:

Für einen Bissen Fleisch

Von einer etwas anderen Seite zeigt der 88 Seiten starke Band »Für einen Bissen Fleisch« den Kirchenkritiker Karlheinz Deschner. Versammelt sind darin Texte, in denen es um »das schwärzeste aller Verbrechen« – so der Untertitel – geht: nämlich das Leid, das Menschen Tieren zufügen. Das Buch enthält Aphorismen und drei Essays des zornigen alten Mannes. In einem ausführlichen Nachwort lobt Nelly Moia ausführlich die Tieren freundlich zugewandte Haltung des Autors. Zu guter Letzt folgt ein kurzer biografischer Abriss zu Deschner, der selbst ausschließlich vegetarisch isst.

Deschners essayistische Texte stellen eine bitterböse Analyse »biblischen Tierschutzes« dar. Ihn wundert im Grunde nicht, dass in den von Menschen gemachten »Viehzüchterreligionen« die Rechte von Tieren nur eine Nebenrolle spielen. Selbstkritische Nebenbemerkung: Auch die humanistische Bewegung schenkt den Mitgeschöpfen des Menschen bisher kaum Beachtung. Der Band ist geschmackvoll mit kleinen Vignetten illustriert. Wer Tiere liebt und Fleisch auf seinem Teller verachtet, wird Freude an dem Werk haben.

Christian John


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